*** Update 27.06.2026 ***

Hallo, ich bin’s… Lionheart.
Stellt euch mal Folgendes vor: Es ist Sommer. Die Sonne scheint. Alle eure Katzenkumpels flitzen durch die Gegend, jagen Bällchen, raufen miteinander und haben den Spaß ihres Lebens. Und ihr?
Ihr sitzt alleine in Quarantäne. 
Nicht, weil ihr etwas angestellt habt. Sondern weil euer Körper beschlossen hat, euch einen Strich durch die Rechnung zu machen.
Ich fühle mich schlapp, habe keinen Hunger, Trinken finde ich auch doof und irgendwie macht einfach gar nichts Spaß.
Und wisst ihr, was meine Pflegemama gemacht hat?
Anstatt mich in Ruhe vor mich hin zu leiden zu lassen, hat sie mich einfach eingepackt und zum Tierarzt geschleppt. 
Der hat mich einmal angeschaut und nur gesagt:
„Oh oh… das sieht ja gar nicht gut aus.” Na super…
Jetzt bekomme ich Infusionen, Medikamente und ganz viel Ruhe verordnet. Spielen? Fehlanzeige. Für die nächsten Tage ist Bettruhe angesagt. Ich sag’s euch… Das ist ganz schöner Mist. 
Aber meine Pflegemama sagt, ich soll tapfer sein, damit ich ganz bald wieder mit meinen Freunden durch die Gegend flitzen kann. Na gut…
Dann kämpfe ich eben noch ein bisschen weiter. 
Drückt mir die Daumen, dass ich schnell wieder gesund werde. Ich habe nämlich eine Menge Spielzeit nachzuholen! Und wenn ihr noch eine kleine Spende für meine Tierarztkosten übrig habt würdet ihr mich sehr glücklich machen.

Werde Lichtblick-Pate

*** Update 26.06.2026 ***

Nachdem wir Tarek verloren haben, hatten wir für einen kurzen Moment das Gefühl, dass endlich etwas Ruhe einkehrt. Aber diese Ruhe war nur von kurzer Dauer.
Gestern fiel mir auf, dass Lionheart plötzlich viel zu ruhig war. Natürlich, bei dieser Hitze sind auch unsere Katzenkinder längst nicht so aktiv wie sonst. Doch als er auch noch sein Futter stehen ließ, schrillten bei mir sofort alle Alarmglocken.
Denn eines habe ich in all den Jahren gelernt: Ein Kitten, das nicht frisst, ist immer ein Notfall. In der Nacht hat Lionheart dann auch noch erbrochen.
Manchmal wünsche ich mir, ich würde nicht von jedem noch so kleinen Geräusch wach werden. Aber in solchen Momenten bin ich unendlich dankbar dafür, dass ich sprichwörtlich sogar die Ameisen husten höre. Denn so bekomme ich sofort mit, wenn eines der Kleinen Hilfe braucht.
Jetzt sitzt Lionheart erst einmal in Quarantäne und wir warten sehnsüchtig auf den Anruf unseres Tierarztes. Sein Terminkalender ist mehr als voll, trotzdem hoffen wir, dass er irgendwo noch ein kleines Zeitfenster für unseren kleinen Sorgenkater findet.
Bitte drückt Lionheart ganz fest die Daumen.
Nach den letzten Tagen wünschen wir uns einfach einmal eine gute Nachricht. Nur eine.
Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet: Genau diese unerwarteten Tierarztbesuche bringen uns finanziell immer wieder an unsere Grenzen. Jeder Notfall bedeutet Untersuchungen, Medikamente und oft eine intensive Versorgung rund um die Uhr.
Mit eurer Spende helft ihr uns, auch dann sofort handeln zu können, wenn jede Minute zählt. Danke, dass ihr unsere Katzenkinder nicht allein lasst.

Werde Lichtblick-Pate

*** 08.06.2026 ***

Manche Anrufe lassen einen einfach nicht mehr los. 
Heute war wieder einer dieser Tage. Die Frage kam wie so oft in dieser Jahreszeit: „Könnt ihr helfen?“
Kitten Nummer 16 und 17 wurden angekündigt.
Gefunden in einem Garten. Völlig unterernährt. Dehydriert. Geschwächt von der Hitze und dem harten Leben auf der Straße.
Als die beiden bei uns ankamen, waren sie mehr tot als lebendig.
Es sind Tage wie diese, die einem schonungslos zeigen, wie gnadenlos das Leben für Straßenkatzen sein kann.

Gerade jetzt, bei den hohen Temperaturen, kämpfen die Kleinsten oft ums nackte Überleben.
Die beiden haben es noch bis zur Pflegestelle geschafft. Doch für das kleine Mädchen kam jede Hilfe zu spät. Nur 30 Minuten nach ihrer Ankunft hat sie ihre Flügelchen bekommen. 🌈🕊️
Wir konnten nichts mehr für sie tun.
Manchmal zerreißt es einem das Herz, wenn man weiß, dass ein kleines bisschen Zeit vielleicht einen Unterschied gemacht hätte.
Nun richtet sich alle Hoffnung auf ihren Bruder. ❤️ Wir haben ihn Lionheart getauft
Seine Schwester hat ihren Kampf verloren.
Nun kämpft er allein weiter.
Namenlos.
Winzig.
Viel zu leicht für sein Alter.
Der kleine Kerl ist schätzungsweise fünf Wochen alt und wiegt gerade einmal 250 Gramm. Eigentlich müsste er mindestens doppelt so schwer sein.
Aber er hat etwas, das man nicht wiegen kann: Lebenswillen.
Er ist aufmerksam. Er kämpft. Und vor allem hat er Hunger.
Das ist ein gutes Zeichen.

Jetzt heißt es wieder alle drei Stunden füttern – Tag und Nacht. Jeder Milliliter Nahrung zählt. Jedes Gramm Gewichtszunahme ist ein kleiner Sieg.
Zurzeit sind beide Inkubatoren wieder besetzt. Zwar jeweils nur mit einem Kitten, aber Quarantäne und Sicherheit haben oberste Priorität.
Bitte drückt diesem kleinen Kämpfer die Daumen. 

Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über jede noch so kleine Spende. Denn ohne eure Hilfe könnten wir diesen Katzenkindern keine Chance geben.

Werde Lichtblick-Pate