*** 14.06.2026 ***
Die Pflegestelle ist voll. Wirklich voll.
Überall Katzenkinder. Flaschenkinder, Kitten in Quarantäne, kranke Kitten und die, die einfach nur endlich ankommen möchten. Eigentlich haben wir mehr als genug zu tun. Und trotzdem klingelt das Telefon immer wieder.
Heute wegen Moon.
Die Finder hätten ihn gerne behalten, aber mit vier Hunden, die Katzen nicht mögen, war das keine Option. Also stand wieder die Frage im Raum: Wohin mit ihm?
Und genau das frustriert uns mittlerweile immer mehr. Denn fast überall hört man nur noch: „Wir sind voll. Wir können nicht mehr aufnehmen.“
Aber was passiert dann mit den Tieren? Was passiert mit Moon? Was passiert mit den nächsten Kitten, die morgen oder übermorgen gefunden werden?
Die Wahrheit ist: Wir können nicht endlos weitermachen. Irgendwann müssen auch wir Nein sagen. Und dann? Genau deshalb macht es uns so wütend, dass immer noch so wenig kastriert wird. Dabei wäre die Lösung so einfach. Kastration verhindert Leid. Punkt. Sie verhindert, dass immer neue Katzenkinder geboren werden, für die es am Ende keinen Platz gibt. Aber heute soll es erst einmal um Moon gehen.
Der kleine Mann ist bei uns in Sicherheit. Noch findet er Menschen ziemlich gruselig und faucht vorsorglich alles an, was sich bewegt.
Jetzt warten 14 Tage Quarantäne auf ihn und wir hoffen, dass er gesund ist.
Und dann beginnt für ihn endlich das Leben, das jedes Katzenkind verdient:
Sicherheit. Liebe. Ein voller Futternapf. Und ein Happy End.
Doch damit wir Katzen wie Moon auch morgen noch helfen können, brauchen wir euch. Jede Aufnahme bedeutet Futter, Parasitenbehandlungen, Impfungen, Tests, Medikamente und später eine Kastration. Die Zahl der Notfälle steigt seit Wochen, unsere Kosten leider auch.
Wenn ihr möchtet, dass wir auch beim nächsten Anruf nicht Nein sagen müssen, unterstützt unsere Arbeit bitte mit einer kleinen Spende. Jeder Euro hilft direkt den Katzenkindern.

