*** 17.06.2026 ***

Dürfen wir vorstellen? Das ist Shani.
Geschätzt gerade einmal sechs Wochen alt. Viel zu klein, um alleine unterwegs zu sein. Und doch wurde sie heute mutterseelenallein im Industriegebiet von Labin gefunden. Am Morgen waren plötzlich verzweifelte Schreie zu hören. Irgendwo unter einem Auto. Zum Glück hat jemand hingehört.

Die Frauen vor Ort halfen sofort mit. Gemeinsam wurde versucht, das verängstigte Katzenkind unter dem Fahrzeug hervorzulocken. Mit viel Geduld, etwas Improvisation und einem Besen gelang es schließlich, die kleine Maus vorsichtig aus ihrem Versteck zu treiben und in Sicherheit zu bringen. Und wieder fragen wir uns:
Wie lange hätte sie dort noch ausgeharrt? Wie lange hätte sie noch geschrien, bevor niemand mehr hingehört hätte?

Shani hatte Glück. Sie ist jetzt in Sicherheit und verbringt ihre Quarantänezeit in einer separaten Pflegestelle, denn bei uns ist inzwischen wirklich jeder einzelne Platz belegt.
Trotzdem konnten wir nicht wegsehen. Denn wenn wir Nein sagen, wer hilft dann den Katzenkindern wie Shani? Jetzt darf die kleine Maus erst einmal ankommen. Fressen. Schlafen. Sich sicher fühlen. Und vielleicht begreifen, dass ihr Leben ab heute ein anderes sein wird. 

Bitte drückt Shani die Daumen, dass sie gesund ist und ihre Quarantäne problemlos übersteht. 
Und wenn ihr uns unterstützen möchtet: Jeder neue Schützling bedeutet Tierarztkosten, Tests, Futter, Impfungen und später eine Kastration. Die Notfälle werden nicht weniger – unsere Möglichkeiten leider schon.
Jede Spende hilft uns dabei, auch beim nächsten Hilferuf noch Ja sagen zu können.